Unsere Umfragen zur Zulassungssituation in der Region Leipzig sind inzwischen abgeschlossen.
An dieser Stelle möchten wir uns herzlich für die hohe Beteiligung und die zahlreichen Rückmeldungen bedanken. Ihre Antworten haben uns ein aussagekräftiges Bild der aktuellen Situation in den einzelnen Zulassungsstellen ermöglicht und die bestehenden Herausforderungen deutlich aufgezeigt.
Die große Resonanz (über 200 Beteiligungen) hat gezeigt, wie wichtig dieses Thema für die Kfz-Betriebe unserer Region ist. Die Ergebnisse haben wir genutzt, um gegenüber Politik, Verwaltung und Öffentlichkeit auf die teils unhaltbaren Zustände aufmerksam zu machen.
Bereits jetzt sind erste Erfolge unserer Initiative sichtbar: In der vergangenen Woche erschienen zwei ausführliche Artikel in der Leipziger Volkszeitung (LVZ), die die prekäre Situation bei den Zulassungsstellen und die Auswirkungen auf Betriebe und Kunden thematisierten. Darüber hinaus fand ein Gespräch mit dem Landrat des Landkreises Leipzig, Vertreter unserer Innung, betroffenen Händlern sowie dem größten Zulassungsdienstleister der Region statt.
Erfreulicherweise zeigen sich dort bereits große Verbesserungen. In den Zulassungsstellen Borna und Grimma konnten die Bearbeitungszeiten nach unseren Informationen inzwischen auf etwa fünf Arbeitstage reduziert werden. Zudem werden weitere Maßnahmen und Optimierungsmöglichkeiten geprüft beziehungsweise umgesetzt.
Vom Leipziger Oberbürgermeister Burkhard Jung oder dessen Vertreter, liegt uns bislang leider noch keine Rückmeldung zu unserem Brandbrief vor. Darüber sind wir verärgert und werden dies auch in der Öffentlichkeit kundtun.
Positiv ist jedoch, dass durch den öffentlichen Druck die Problematik inzwischen auch auf politischer Ebene angekommen ist: Nach unseren Informationen werden sich die Fraktionen von CDU und SPD in der nächsten Stadtratssitzung mit der Situation bei den Leipziger Zulassungsstellen befassen. Wir hoffen, dass daraus konkrete Maßnahmen zur Entlastung der Betriebe und Bürgerinnen und Bürger hervorgehen werden.
Selbstverständlich werden wir das Thema weiterhin aktiv begleiten und unsere Innungsmitgliedsbetriebe über die regelmäßigen Newsletter und alle anderen Kollegen über unsere Social-Media-Kanäle über neue Entwicklungen informieren.
Die vollständigen Auswertungen der Umfragen finden Sie unter den nachfolgenden Links:

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