Die Metall-Innung Leipzig bot ihre schönen Museumsräume im großen, aber etwas versteckten Gewerbehof in der Fraunhoferstraße 5 an und der Einladung folgten so viele Obermeister und Delegierte der Innungen, dass die geplanten Sitzplätze nicht reichten, aber spontan mit Biertischbänken ausgeholfen werden konnte.
Auch wir als Kfz-Innung Leipzig waren mit Obermeister, Geschäftsführer und 2 weiteren Delegierten vertreten und fanden den Rundgang super interessant. Je älter die Besucher, um so öfter hörte man: „…oh…ah..das kenne ich auch noch…damit habe auch ich noch gearbeitet“.
Für mich war es schon fast wie eine Führung durch eine Burg aus der Ritterzeit, so groß ist der Unterschied zu heutigen, immer digitaler werdenden Welt. Was mich am meisten beeindruckte waren richtig große (über 2 m) Bohr- oder andere Metallbearbeitungsmaschinen, welche ganz ohne Strom (noch immer) funktionieren, nur durch Arm- oder Fusskraft (z.T. wie bei einer Nähmaschine) und durch ausgeklügelte Technik zur Übersetzung der Kräfte.
Dann oben im großen Veranstaltungsraum, welcher mit gemütlichen Kaminofen ausreichend warmgehalten wird, galt es dann die eigentlichen Themen des Abends abzuarbeiten.
Als Gäste waren u.a. Präsident und Hauptgeschäftsführer der HWK zu Leipzig dabei. Deren Vortrag „Kostenfreie Leistungen für Mitgliedsbetriebe“ (siehe Anhang) und die auch uns z.T. neuen Infos darüber, lohnten ebenso für das Erscheinen, wie auch der Vortrag der beiden Vertreter/innen der INTER-Versicherung, worauf wir hier im Newsletter als 2. Artikel auch gern verweisen.
Die gastronomische Betreuung (besonders die leckere Gulaschsuppe) und die als Geschenk mir überlassene 70-Seitige „Festschrift“ der Metall-Innung Leipzig, mit vielen Fakten und Geschichten auch aus den Anfängen der Zunft am Ende des 14. Jahrhundert, machten den „Handwerkerabend“ perfekt.
Wir danken Herrn Hartmut Schleicher, Obermeister der Schlosserinnung und seinen Kollegen für den schönen Abend und den Verantwortlichen der KHS für die Einladung.
Tilo Schumer/GF






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