Der Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH) lobt für das Jahr 2028 den Preis für Handwerksgeschichte erstmals als dotierten Preis für wissenschaftliche Forschung aus.
Mit dem Preis soll die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit der Geschichte des Handwerks weiter gestärkt werden. Der Preis ist mit insgesamt 10.000 Euro dotiert und kann auf mehrere Preisträgerinnen und Preisträger aufgeteilt werden.
Bewerben können sich Personen, Einrichtungen und Netzwerke mit wissenschaftlichem Schwerpunkt, die abgeschlossene Projekte zur Handwerksgeschichte eingereicht haben oder sich um die Erhaltung, Erforschung, Erschließung oder Vermittlung von Quellen zur Handwerksgeschichte verdient machen. In Betracht kommen unter anderem:
- Forschungsprojekte (z. B. Masterarbeiten, Promotionen oder Habilitationen),
- Erhaltungsprojekte (z. B. Sicherung oder Restaurierung von Quellen oder Exponaten),
- Erschließungsprojekte (z. B. Katalogisierung, Digitalisierung oder die Bereitstellung von Zugängen zu Quellen oder Exponaten),
- Vermittlungsprojekte (z. B. Ausstellungen, Publikationen oder digitale Formate mit wissenschaftlichem Ansatz).
Bewerbungen können ab sofort bis spätestens zum 16. Juni 2027 beim ZDH eingereicht werden. Die Preisverleihung ist für Januar 2028 im Haus des Deutschen Handwerks in Berlin vorgesehen.
Weitere Informationen sowie die aktuellen Bewerbungsunterlagen finden Sie auf der Webseite des ZDH: Preis für Handwerksgeschichte 2028.
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